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  3. 1.000,00 € und höher (3)
 

FLIEGENFISCHER ABC

Um Ihnen Ihren Einstieg in die spannende Welt „Naturerlebnis Fliegenfischen“ zu erleichtern haben wir auf den folgenden Seiten versucht die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände eines Fliegenfischers verständlich für Jedermann zu erklären.
Dies ersetzt jedoch keine praxisnahe Ausbildung am Gewässer bzw. persönliche Beratung, sondern soll lediglich aus kleine Hilfestellung angesehen werden.

Fliegenruten:
 - Länge: Richtet sich nach der Dimension des Gewässers, Dichte des Uferbewuchses und der vorkommenden Fischart. Angaben der Rutenlänge in Fuß. 1 Ft = ca. 30 cm. Als Regel gilt: Bach = kurze Rute 7’0 Ft bis 8’0 Ft, für mittlere Gewässer wählen Sie Ruten = 8'0 Ft bis 8'6 Ft bzw. 9'0 Ft bis 10'0 Ft für größere Flüsse und Seen.
- Einhand-, Switch-, Zweihandrute: Je nach Zielfisch und Gewässer setzt man Einhand-, Switch- bzw. Zweihandruten im Süß- bzw. Salzwasser ein.
- Schnurklasse: Gibt über die Belastbarkeit der Rute Auskunft. Für Einsteiger ist die Schnurklasse #4 bzw. #5 zu empfehlen, (Auf Forellen, Äschen, Saiblinge mit Trockenfliege und Nymphen), für Trockenfliegen Puristen #4 und kleiner. Je schwerer die verwendete Insektenimitation und die vorkommende Fischart, desto höher die Schnurklasse, z.B. # 7, oder # 8 für heimische Raubfische oder #8 auf Bonefisch bzw. #12 auf GT im Salzwasser.
- Rutenaktion: Auswahl je nach Wurfstil und Verwendungsbereich bzw. Typ des Gewässers.
- Teilung: Die heutigen Verbindungen sind ausgereift, wir empfehlen vierteilige Ruten, diese sind auch ideal für Flugreisen. Es gilt, je weniger Teile desto weniger oft wird eine Rute nachjustiert bzw. ausgerichtet. Eine mehrteilige Rute läßt sich bei Ihrer Flugreise im Gepäck verstauen und erspart zusätzliche Kosten.
- Garantie: Entweder Sie entscheiden sich für eine günstige Rute mit Reparaturgarantie. (Erhalt eines Ersatzteiles über einen bestimmten Zeitraum zum fixen Preis), oder Sie erwerben eine Rute mit lebenslanger Garantie. Achtung, informieren Sie sich dabei unbedingt über für Ersatzteile verrechnete Handling Charges.
Unser Tipp: Es gibt für Ihren Wurftyp Rutenmodelle unterschiedlichster Qualitäts-, Preisklassen. Stellen sie sich beim Kauf unbedingt die Frage ob Sie ein sportlicher Werfer oder ein Werfer mit viel Gefühl sind und lassen Sie sich fachlich ausreichend beraten.
- Rutenrohr: Transportieren Sie Ihre Rute immer in einem Schutzbehälter – Rutenrohr und legen Sie die Rute nie auf den Boden (immer aufstellen). Die meisten Brüche entstehen durch zugeschlagene Auto- bzw. Hecktüren oder durch simples „am Boden liegen und nicht sehen “.

Rollen:
Die Rolle wird immer der Schnurklasse der Rute angepasst. Auf eine Rute der Klasse 5 kommt z.B. eine Rolle mit Schnurfassungsvermögen der Klasse 5.
- Qualitätsmerkmale: Geringes Gewicht, Laufruhe und kein lautes Knarren welches Ihre Konzentration in der Natur stört. Das Gewicht einer Rolle sollte sich mit der Rute gut ausbalancieren.
- Bremsen: Sind ab der Schnurklasse 5/6 aufwärts wichtig um sich die Hand mit der Schnur nicht aufzuschneiden oder zu verbrennen, bei kleineren Schnurklassen arbeitet Ihre Hand als Bremse mit viel Gefühl und die Rolle dient nur als Schnurauffangbehälter.
- Großkernrollen: Vergrößerter Durchmesser des Rollenkernes. Vorteil: Die Fliegenschnur liegt beim Abziehen von der Rolle durch den größeren Rollenkern gestreckter, man benötigt auch weniger Kurbelbewegungen.
- Backing: Eine Unterschnur, wird zwischen Rolle und Flugschnur montiert. Dient zur Verlängerung der Fliegenschnur bzw. zur Vergrößerung des Spulenkerns (Auffüllen der Schnurkapazität). Wir beraten gerne z.B. bei Spezialvarianten betreffend Backing Typ und Kapazität für Salzwasser oder Lachs.

Fliegenschnüre:
- WF = Weight Forward (Gewicht vorne) = Keulenschnur, entspricht dem gängigsten Schnurtyp. Dabei sorgt die eingearbeitete Keule (Verstärkung am Schnuranfang) am Beginn der Schnur für gute Abroll- bzw. Wurfeigenschaften. Eine Rute der Schnurklasse 5 wird z.B. mit einer WF Schnur der Klasse 5 bestückt.
- DT = Double Taper: Die Schnur ist in der Mitte verstärkt und verjüngt zu beiden Enden. Auf Grund der WF Keulenentwicklung nicht mehr so gängig, früher wurden DT Schnüre nach Abnutzung der einen Seite umgedreht und das zweite Ende weiterverwendet. Trotzdem ideale Schnur für Anfänger, da ohne Keule am Ende verstärkt Technik und nicht wie oft Kraft zum Erfolg führt.
Es gibt Schnurarten mit unterschiedlichsten Keulen/Taper, je nach Einsatzmöglichkeiten: Schwimmend, langsam sinken, schnell sinkend, express sinkend.... je nach Klarheit des Gewässer, Fließgeschwindigkeit, Tiefe, verwendetem Köder. Verwenden Sie Anfangs schwimmende Schnüre. Diese sind in unterschiedlichen Farben, auch durchsichtig erhältlich und lassen sich auf der Wasseroberfläche im Gegensatz zu sinkenden Schnüren beim Werfen einfacher beherrschen. Die Farbe spielt nur zwecks besserer Schnursichtigkeit für den Fliegenfischer eine Rolle.
- Schnurkeulen/Taper: (am Anfang der Fliegenschnur integriert) erleichtern je nach Design z.B. das feine Präsentieren, oder den Transport schwererer Köder.
- Schusskopf und Laufleine: werden mittlerweile für Einhand- bzw. Zweihandruten eingesetzt, die Gewichte der Schussköpfe werden auf die Leistung der Ruten exakt abgestimmt. Auch hier gilt für jeden Einsatz gibt es verschiedene Möglichkeiten z.B. Scandi oder Skagit Schussköpfe bzw. Multi Tip Systeme.
- Loop & Junction: Breaded Leader – Schlaufenverbindung. Wird fix an das Ende einer Fliegenschnur zwischen Fliegenschnur und Vorfach montiert, bei Qualitätsschnüren von der Industrie automatisch angebracht. Die Schlaufe vereinfacht das Montieren von Vorfächern.

Vorfächer:
(Verbindung zwischen Schnur und Insektenimitation) Kleine Gewässer: Kurze Vorfächer mit 7’5 Fuß. Mittlere Flüsse: 9’0 Ft. Seen und stille Gewässer: 12 Ft. Je glatter die Oberfläche desto länger das Vorfach. Zur Erinnerung 1 Ft. = ca. 30 cm. Häufig werden auf Grund der besseren Abrolleigenschaften konisch gezogene (= zur Spitze hin dünner werdende) Vorfächer verwendet. Mit einem ungesicherten Fliegenknoten wird das Vorfach in die Schlaufe beim Loop & Junction (Siehe Fliegenschnur) angeknüpft bzw. eingehängt. Die Vorfach Spitzenstärke richtet sich nach Wasserklarheit und Fischart. Im klaren Wasser reichen meist dünne Vorfachspitzen von z.B. 0,12 mm. In größeren Gewässern stärkere Spitzen wie z.B. 0,14 mm oder 0,16 mm verwenden.
- Vorfachspulen: 25 m oder 100 m Rollen, zum Austauschen der Vorfachspitze wenn sich das Vorfach ringelt, bzw. zum Verlängern des Vorfaches bei Abnützung. Bei sinkenden Vorfächern empfehlen wir Polyleader verschiedener Längen und unterschiedlichster Sinkeigenschaften.
- Fluorocarbon Material wird unter Wasser unsichtbarer, jedoch bei Verbindungen immer Pitzenbauer Ringe verwenden.
- Pitzenbauer- bzw. Vorfachverbindungsringe: Ringe verschiedener Stärken und Durchmesser zum besseren Verbinden zweier Vorfachschnüre.

Befüllte Fliegenweste/Pack:
Genügend Taschen und Befestigungsmöglichkeiten sollten vorhanden sein. Beim Tragen von Wathosen empfehlen wir kurz geschnittene Westenmodelle. Packs können die Bewegungsfreiheit erhöhen. Fliegendose: Gefüllt mit Trockenfliegen (schwimmend auf dem Wasser), Nymphen und Streamern (werden unter Wasser gezogen). Zwicker mit Knotenöffner zum Abzwicken von Vorfachmaterial und zum Durchstoßen von verklebtem Hakenöhr. Auslösezange: Zum schonenden Loslösen der Fische vom Haken, zum Andrücken von Widerhaken. Amadous: Baumschwamm, saugt hervorragend Wasser, zum Trocknen von Entenbürzelfliegen. Fliegenfett oder Flüssigkeit mit Halterung: Erhöht die Schwimmfähigkeit von Trockenfliegen, mit Halterung für Ihre Weste. Messband: Zum Abmessen der Fischgröße, kein Metall zwecks Rost verwenden. Pin on Reel: Ausziehbare Befestigungshilfe für Accessoires. Vorfächer: Konisch gezogen in verschiedenen Längen und Spitzenstärke. Vorfachspulen: Zum Verlängern von verbrauchten Vorfächern in unterschiedlichen Stärken. Kescher: Größe nach Fischart, möglichst klein beim Waten, ideal mit Magnetbefestigung und Sicherung am Rücken der Fliegenweste. Regenschutz, Kopfbedeckung, Tuch und Messer zum Fisch ausnehmen, Sonnencreme, Getränk.....Fischerlizenz mit Schreibutensil, behördliche Gastfischerkarte des jeweiligen Landes.....

Insektenimitationen:
- Trockenfliegen: Schwimmend, werden auf dem Wasser gefischt.
- Nassfliegen: Werden im Oberflächenfilm gefischt, nur noch selten verwendet.
- Nymphen: Unter Wasser gefischt, beschwert.
- Streamer: Fischimitation, größer als Nymphen, werden unter Wasser gefischt.

Polarisierende Brillen:
Polarisierende Linsen nehmen bzw. durchbrechen an der Wasseroberfläche die Spiegelung. Dadurch werden Beobachtungen unter Wasser möglich, die Konturen von Schatten werden plötzlich schärfer und der Fliegenfischer wirft bisher nicht gesehene Fische gezielter an. Zur Optimierung der Polarisation sollten Sie immer Fassungen verwenden welche seitliche Lichteinstrahlung unterbinden und am Gesicht möglichst gut anliegen. Polarisierende Brillen gibt es in unterschiedlichsten Linsenvarianten und Farben. Wählen Sie aus preisgünstigen Kunststoff PL (Polycarbonat) Linsen mit kratzfestem Überzug, oder PCR CR 39 Linsen welche die Vorzüge von Glas mit der Leichtigkeit von Kunststoff verbinden oder entscheiden Sie sich für Photocromic Linsen, welche sich unterschiedlichen Lichtverhältnissen farblich anpassen. Je nach Lichtverhältnissen kommen unterschiedliche Linsenfarben zum Einsatz. Die häufigste in der Fliegenfischerszene verwendete Linsenfarbe ist gelb. Gelb hellt auf und kann auch bis zur Dämmerung und bei schlechteren Wettereinflüssen getragen werden.

Bekleidungsgrundsätze:
Je kälter das Gewässer, desto wichtiger ist gute Isolierung. Für seichte Gewässer reicht ein Knie- bzw. Hüftwatstiefel bzw. Watstrumpf. Bei kälteren Gewässern empfehlen wir Watstiefel mit Neopren Einlage. Bei tieferen Gewässern zum Schutz der Gesundheit sind Wathosen von Vorteil. Neopren Materialien sind bei Wathosen gut Kälte isolierend, aber durch die groben Poren des Materials bleiben viele Wassermoleküle am Material haften, daher schwer beim Tragen bzw. beim Anheben des Fußes im Wasser. Durch die Wärme bildet sich am Körper oft Kondenswasser und man schwitzt beim Tragen von Neopren Material sehr leicht. GoreTex bzw. atmungsaktive Materialien: Durch die große Knotenanzahl des Materials bleiben wenige Wassertröpfchen an der Hose haften, daher leicht und sehr guter Tragekomfort. An kälteren Tagen immer in Verbindung mit Evaporator oder geeigneter Unterwäsche verwenden. Aus Sicherheitsgründen bei Wathosen immer einen Watgürtel tragen. Wathosen mit Neopren Füßling und Watschuh geben kompakteren Halt als Wathosen mit Stiefel, die Stiefelvariante ist dafür einfacher an- bzw. auszuziehen. Nur optimal passende Wathosen bieten lange Freude beim Tragen. Besonders wichtig ist guter Halt im Wasser. Wir empfehlen daher Filz- bzw. Vibramsohlen. Eine Vibramsohle arbeitet ideal bei einem gut gedämpften Watschuh.

Bibliothek:
Fliegenfischern steht eine Vielzahl an Fachliteratur zur Verfügung. Wählen Sie aus immer aktuellen Klassikern, Erklärungen über Wurfstile und Fischarten, Knotenkunde, Insektenkunde, Fliegenbinden, oder informieren Sie sich über Ausflugsziele und Hot Spots aus exotischen Ländern u. v. m.

Unser Tipp:
Wir empfehlen vor dem Ausrüstungskauf wenn möglich die Teilnahme an einem unserer Fliegenfischer Grundkurse, wo wir die Ausrüstung gratis zur Verfügung stellen. Die Kurse finden in freundlicher, familiärer Atmosphäre an der Salza und am Hubertussee, bzw. an der Kainischtraun und dem Ödensee, internationale bekannten Fliegenfischergewässern, im Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiet Mariazellerland, bzw. im Steirischen Salzkammergut im Ausseerland statt.
Gönnen Sie sich ein wenig Zeit und erlernen Sie von Grund auf mit unserer Unterstützung die wichtigsten Techniken rund um’ s Fliegenfischen. Besonders die ersten Bewegungsabläufe sind für Ihre zukünftige Entwicklung sehr wichtig und Tipps überaus hilfreich. Wir lehren einen sehr schonenden Wurfstil, daher auch bestens geeignet für Jugendliche und Damen.

Für Fragen rund um Ihre Ausrüstung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Wir freuen uns Sie kompetent und zuvorkommend zu beraten.